Reisetipps
Alkohol:
1. Alkoholische Getränke sind nur in speziellen Geschäften, den "Bottle Stores" erhältlich.
Das alkoholische Getränk Nr. 1 ist das Bier, gebraut in Windhoek und Swakopmund. Die Biere werden hier nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut.
Ausserdem gibt es sehr gute südafrikanische Weine fast überall zu kaufen.
Ärztiche Hilfe:
Die ärztliche Versorgung in Namibia ist sehr gut. Es sind keinerlei Impfungen vorgeschrieben . In den entlegenen Gebieten gibt es Bush-Kliniken die auf Erste Hilfe spezialisiert sind. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist empfehlenswert wenn ihre Krankenkasse die Kosten im Ausland nicht übernimmt.
Autofahren:
Die wichtigsten Verkehrsregeln sind: Linksverkehr, Geschwindigkeitsbegrenzung auf Teerstraßen 120 kmh, auf Schotterstraßen 100 kmh( Empfohlen 70 – 80 kmh) und in Ortschaften 60 kmh. Auserdem herrscht eine Anschnallpflicht. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich. In Namibia ist ein gutes und dichtes Netz von Tankstellen vorhanden.
Nur in abgelegenen Teilen des Landes ist ein entsprechender Vorrat erforderlich. An den Tankstellen werden keine Kreditkarten akzeptiert. Sie sollten es vermeiden bei Dämmerung oder in der Nacht zu fahren, da zu dieser Zeit die Tieraktivität am höchsten ist.
Die Straßenqualität ist für afrikanische Verhältnisse sehr gut. Die Haupverkehrsverbindungen sind asphaltiert und die wichtigsten Nebenstrecken eine gut gepflegte Schotterdecke. Selten befahrene Strecken können sehr schwer befahrbar sein. In der Regenzeit werden die Strecken oft sehr glatt. Außerdem können Straßenverbindungen plötzlich überschwemmt und schwer passierbar werden.
Einreise:
Für Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird nur ein gültiger Reisepass
(6 Monate Gültigkeit über das Reiseende hinaus) benötigt. Sie bekommen ein Touristenvisum für maximal 90 Tage.
Elekrizität:
1. Im südlichen Afrika sind alle Steckdosen dreipolig (15 Amp.).Die Spannung beträgt zischen 220 und 240 Volt. Man benötigt deshalb einen Adapter den es in vielen Hotels oder Lodges
zu leihen gibt. Man kann den Adapter auch günstig in einen Elektrogeschäft oder einen größeren Supermarkt kaufen. In größeren Anlagen ist oft auch schon ein europäischer Stecker vorhanden.
Essen:
Die Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken ist meistens sehr gut. Jeder zentrale Ort hat ein Geschäft in dem man das Nötigste kaufen kann. Ein Problem kann es nur bei Frischwaren wie Obst und Gemüse in abgelegenen Gegenden geben. Salat und Wasser können bedenkenlos verzehrt werden.
Das dominierende Lebensmittel ist Fleisch. Sehr zu empfehlen sind die Wildgerichte (Kudu, Springbock, Oryx, Strauß und viele mehr).In den Küstengebieten gibt es auch gute Fischgerichte (Austern, frische Langusten und Hummer, frischer Fisch). Die Austern gehören zu den besten der Welt. Zu den namibianischen Spezialitäten gehört das Biltong
( luftgetrocknetes und gewürztes Fleisch ).
Gesundheitsvorsorge:
Das südliche Afrika ist generell in gesundheitlicher Hinsicht unproblematisch. Die Hygienestandarts sind in Restaurants und Hotels ähnlich hoch wie in Europa. Die einzige anzuratende Gesundheitsvorsorge ist die Malaria-Prophylaxe besonders in den feuchteren nördlichen Gebieten Namibias wie auch in Botswana und den Victoria Wasserfällen. Genauere Informationen erhalten sie bei ihren Arzt. Magen- und Darmverstimmungen können auftreten aber diese sind mit herkömmlichen Medikamente leicht zu beheben. Sehr wichtig ist eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr. Sie sollten deshalb bei längeren Fahrten ausreichend Wasser mit sich führen.
Reisezeit:
Das südlich Afrika hat allgemein ein trockenes und sonnenreiches Klima. Deshalb ist Reisen
das ganze Jahr möglich. Da Namibia und Botswana auf der südlichen Halbkugel liegt sind die Jahreszeiten vertauscht. Auch im Winter sind die Temperaturen am Tag angenehm war. In
der Nach kann es sich aber sehr stark abkühlen. Im Sommer sollten sie die Mittagshitze meiden und ihre Ausflüge auf Vormittag oder Nachmittag verschieben
Sicherheit:
Da Namibia und Botswana sehr große Länder sind und die Bevölkerungszahl ziemlich gering ist, kann man sie insgesamt als sichere Reiseländer bezeichnen. In den Städten herrscht aber eine ziemlich hohe Kriminalität. Sie sollten gut auf ihre Wertsachen achten da es oft zu Diebstählen kommt. Man sollte immer sein Auto von Parkwächtern beaufsichtigen lassen und keine wertvollen Gegenstände im Auto liegen lassen.
Souvenirs:
In den Städten Windhoek und Swakopmund finden sie eine Vielzahl von Geschäften wo sie landestypische Artikel kaufen können.Diamanten, Brillianten und Halbedelsteine haben in Namibia eine besonders gute Qualität. Wenn sie Felle von afrikanischen Tierarten kaufen möchten sollten sie sich informieren ob sie für die Einfuhr eine besondere Erlaubnis benötigen (z.B. bei Artgeschützten Tieren).Besonders in Swakopmund erhalten sie preiswerte und haltbare Schuhe aus Kuduleder. Auf den Holzschnitzermarkt in Okahandja erhalten sie schöne Schnitzereien wie Masken oder Tiere.
Sprache:
Seit der Unabhängigkeit von Namibia ist die Amtssprache Englisch. Es sprechen aber nur ca. 10% der Bevölkerung Englisch. Etwa 2/3 sprechen Afrikaans und 1/4 Deutsch. Meistens kommt man mit Deutsch sehr weit. In den meisten Geschäften, Hotels, etc. wird Deutsch gesprochen
Währung:
Die Landeswährung in Namibia ist der Namibia-Dollar. Der Namibia-Dollar hat den gleichen
Wert wie der südafrikanische Rand mit dem man auch überall bezahlen kann. Die Bargeld-Einfuhr ist auf 500 Namibia-Dollar beschränkt. Andere Währungen und Reisechecks können unbegrenzt eingeführt werden. Die gebräuchlichsten Kreditkarten sind VISA, Euro-Card und Diners Club. Mit Kreditkarte können sie in größeren Städten in den meisten Geschäften, Resturants usw bezahlen. Sie sollten aber immer Bargeld bei sich haben.